Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Betzdorf-Kirchen
Unesco-Projekt-Schulen
     
Zuletzt geändert am: Sun, 04.02.2018 von Peter Härtling

Barmherzigkeit statt Ausgrenzung

Bruder Markus (OFM) im Gespräch mit den Schülern über das Gedenken an verstorbene Obdachlose.
Stadtführerin Asja Bölke im Gespräch mit den Schülern, vor der Krippe in Maria im Kapitol.
Maria mit Josef und dem neugeborenen Jesus auf der Flucht. Der Wegweiser zeigt nach Ägypten und nach Lampedusa. Das Boot vorne rechts verweist auf die vielen Flüchtlinge, die vor dieser Insel im Mittelmeer ums Leben kommen.

Der Leistungskurs Ev. Religion der MSS 11 besuchte im Januar 2018 die Obdachlosenseelsorge der Franziskaner in Köln. Intensiv ging der Kurs im Gespräch mit Bruder Markus der Frage nach, was Obdachlosigkeit mit Menschen macht und wie man ihnen auf Augenhöhe und mit Respekt helfen kann.

Eine alternative Stadt- und Krippenführung zum gleichen Thema schloss sich der Begegnung an und führte uns zu den Krippen in den Kirchen Maria Lyskirchen, Maria im Kapitol und im Dom. In diesen Krippen wird das Thema Ausgrenzung und Barmherzigkeit anschaulich und fordernd präsentiert. Obdachlose, Suchtkranke, Flüchtlinge und Sterbende sind in die Krippen integriert und fragen die Betrachter nach ihrem Verhalten gegenüber bedürftigen Menschen.

Mit wachem Blick für Obdachlose und vielen Anregungen für den Unterricht kehrte die Gruppe am Abend nach Betzdorf zurück.

Dort gaben die Schülerinnen und Schüler ihrem Lehrer, Pfarrer Martin Haßler, den Auftrag, eine konkrete Begegnung mit Obdachlosen zu organisieren. "Nur über Obdachlose zu reden, genügt mir nicht, wir möchten auch auf Augenhöhe mit ihnen sprechen!" So formulierte eine Schülerin das Anliegen der Gruppe. Fortsetzung folgt also...

M. Haßler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kollekte im Schulgottesdienst

"Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe...?"

Im ökumenischen Schulgottesdienst stand dieses Mal der Psalm 121 im Zentrum. Große und kleine Sorgen, Wünsche und Hoffnungen der Schülerinnen und Schüler brachten wir zur Sprache.

Alle Besucher bekamen eine im Unterricht erstellte Postkarte zur Erinnerung mit (s. Fotos).

Die Kollekte im Gottesdienst war bestimmt für den Verein der Kinderkrebshilfe Gieleroth e.V.

Es kamen 348,46 Euro zusammen! Allen Spendern und allen, die im Gottesdienst mitgewirkt haben, herzlichen Dank!

M. Haßler und P. Härtling

 

 

Orientierungstage 2017

Viel gespielt, diskutiert und gelacht! Mit 26 Schülerinnen und Schülern aus den Klassen 10 haben wir dieses Jahr wieder drei spannende Orientierungs- und Reflexionstage in Solingen erlebt. Das Themenfeld war breit gespannt und reichte von "Vertrauen" und "Fremd- und Selbstwahrnehmung", über "Stress und Konzentration" bis hin zur "Frage nach Gott im Angesicht von Leiden und Tod". 

Die Gemeinschaft, die Beharrlichkeit und Energie der Gruppe hat uns beeindruckt.

Anja Becker und Martin Haßler

 

 

 

 

 

Erste Adventsandacht

Rund fünfhundert Schülerinnen und Schüler des Freiherr-vom-Stein Gymnasiums und der Bertha-von-Suttner Realschule plus folgten der Einladung zur ersten, gemeinsamen musikalischen Adventsandacht in die katholische Kirche St. Ignatius am letzten Schultag des Jahres. 

Vorbereitet war die Andacht von Schülerinnen und Schülern beider Schulen, sowie von ihren Lehrkräften Simone Becker, Pastoralreferent Peter Härtling und Pfarrer Martin Haßler.

Licht werden in dieser dunklen Zeit und sich vorbereiten auf das Licht, das in Jesus Christus kommt - das war das zentrale Thema dieser Andacht.

Musikalisch gestaltet wurde die Feier von Antonia Buchal (Violine), sowie Anna Culmann und Christian Seiffarth (Piano).

Peter Meinung 

 

 

 

 

Diese hier unten noch folgenden Artikel sind leider technisch noch gestört. Wir bitten um Entschuldigung!

 

 

Steht auf! Für Gerechtigkeit!

Alle Besucher bekamen ihn: Den Wecker für Gerechtigkeit - zum Start in das neue Schuljahr 2016/2017.

 

Im Schulgottesdienst zum neuen Schuljahr haben wir die Kollekte für die Arbeit miteingesammelt: Insgesamt gehen an unser UNESCO-Spendenprojekt von "Don Bosco Mondo" auf Haiti. Herzlichen Dank an alle, die etwas geben konnten!

Im ökumenischen Gottesdienst

Besuch Palliativstation in Kirchen

Kein gewöhnlicher Ort: Der Empfang in der Palliativ-Station im DRK-Klinikum.

Hier wird auch gelacht und nicht nur gestorben.

Schüler aus der 9. Klasse besuchen die Palliativstation in Kirchen.

Theoretisch kann man sich in der Schule ausführlich mit Fragen von Menschenwürde und Sterbebegleitung beschäftigen. Praktisch wird es, wenn wir einen Ort aufsuchen, an dem Menschen begleitet werden, die an ihrer Krankheit bald sterben werden.

Im Juni öffneten sich die Türen der Palliativstation im DRK-Krankenhaus in Kirchen für unsere Schüler aus dem Evangelischen Religionsunterricht der Klassen 9a, c1 und c2.

Christen aus dem Ost-Kongo

Zum Abschied ein Geschenk (s.unten) und gemeinsames Foto: Unsere Gäste zusammen mit den Französisch-Leistungskursen und zwei Religionsgrundkursen der MSS 11.

Klug werden im neuen Schuljahr

Diese Steine wurden im Gottesdienst an unsere Schulen verschenkt. Sie sollen uns durch das Schuljahr hindurch begleiten.

Dunkelcafe

Schüler des Kurses eR 3 der MSS 12 vor dem Dunkelcafe

Orientierungstage 2015

Aktiv für Frieden

Nabila Abakar-Kadade (links) vom internationalen christlichen Friedensdienst EIRENE mit Schülerinnen und Schülern des Leistungskurses Ev. Religion

Zurück vom Kirchentag

Dialog mit dem Islam

Im Gefängnis ist alles anders

Seelsorger Jens-Peter Preis (2. v.r.) zeigte uns auch die Kirche der JVA-Siegburg. Das Wandbild ist von Häftlingen gestaltet worden.

Der Leistungskurs Evangelische Religion der MSS 11 besuchte erstmals die Justizvollzugsanstalt in Siegburg.

Diskussion um Sterbehilfe

Orientierungstage 2014

"Dem Leben eine Zukunft geben!"

"Gottes Liebe geht durch den Magen ..."

Abbildung eines typischen Banketts auf einer griechischen Vase der Antike
Dr. Hans-Joachim Stein

"Jesus hatte nicht nur Freunde, sondern auch empörte Gegner. Fragt man historisch und soziologisch nach der Bedeutung Jesu für seine Zeitgenossen, kommt man an der Besonderheit seiner Tischgemeinschaften nicht vorbei." Mit Dr. Hans-Joachim Stein war im Februar ein Experte der soziologischen Bibelauslegung zu Gast im Leistungskurs Ev. Religion. Doktor Stein, früher selbst Schüler unserer Schule, hat seine wissenschaftliche Bibelforschungen besonders auf die Ess- und Tischsitten der Antike ausgedehnt und darüber am Lehrstuhl für Neues Testament in Wuppertal promoviert.

"Alles, was damals wichtig war, wurde beim Essen besprochen. Bei einem Bankett. Die Menschen der damaligen Zeit wussten genau, wen man einlädt, wo wer seinen Platz hat und vor allem, wen man besser nicht einlädt."  Gerade deswegen wird die Besonderheit Jesu deutlich: Er lädt Menschen an den Tisch, die man sonst nicht eingeladen hätte, z.B. die verhassten Zöllner und andere Menschen, die den gesellschaftlichen Normen nicht entsprachen: Kranke, Arme, moralisch fragwürdige Gestalten. Dass man Jesus deshalb als einen "Fresser und Weinsäufer" beschimpfte, dürfte wohl historisch echt sein, so Stein. Gerade, wenn man Jesus mit dem Kreis um Johannes den Täufer vergleiche. Dieser habe das kommende Gericht Gottes gepredigt und deshalb zum Fasten aufgerufen. Jesus dagegen war von der Gegenwart des kommenden Gottesreiches überzeugt. Und dessen Kennzeichen sei zwar auch das Gericht, aber im Vordergrund stehe die Liebe Gottes. Und darum habe Jesus diese Tischgemeinschaften gefeiert, so Stein. "

Kirchentag in Hamburg

"Jetzt brauchen wir erst mal Schlaf!" Etwas müde, aber glücklich sind unsere 29 Schülerinnen und Schüler vom Hamburger Kirchentag zurückgekehrt. Unter dem Motto "Soviel Du brauchst"

Mit Martin Luther King ins "Apollo"