Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Betzdorf-Kirchen
Unesco-Projekt-Schulen
     
Zuletzt geändert am: Thu, 22.03.2012 von Theo Otto

Qualitätsprogramm des FvSGy

1.

Leitvorstellungen

1.1.

Allgemeinbildung

1.2.

Persönlichkeitsbildung und Werteerziehung

1.3.

Fördern und Fordern

1.4.

Kooperation auf allen Ebenen

2.

Entwicklungsbereiche

2.1.

Weitere Entwicklung der bisherigen Schwerpunkte im Schuljahr 2003/2004


2.1.1.

Unterricht


2.1.2.

Zusammenarbeit mit dem Elternhaus und der Schülerschaft / Erziehungsoffensive


2.1.3.

UNESCO-Arbeit


2.1.4.

ITG-Konzept


2.1.5.

Streitschlichtung


2.1.6.




2.1.6.1.

Kooperation mit den Grundschulen



2.1.6.2.

Kooperation mit der gemeinsamen Orientierungsstufe



2.1.6.3.



2.1.6.4.

Nachschulische Einrichtungen



2.1.7.

Weiterführende Aktivitäten in den Fachbereichen


2.2.

Neue Entwicklungsfelder zur Qualitätssteigerung im Schuljahr 2003/2004



2.2.1.

Schwerpunktsetzung ab Klasse 7 (Einrichtung je einer Schwerpunktklasse in den Jahrgangsstufen 7-10 in den Bereichen "Mathematik/Naturwissenschaften" und "Sprachen")




2.2.1.1.

Entwicklung eines mathematisch-naturwissenschaftlichen Schwerpunkts



2.2.1.2.

Entwicklung eines sprachlichen Schwerpunkts



2.2.2.

Vertretungsstunden


2.2.3.

Studien- und Berufsberatung / Betriebspraktikum


3.

Interne Evaluation


1.    Leitvorstellungen

 Unsere Schulgemeinschaft gestaltet das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium als einen Ort, an dem junge Menschen lernen, gebildete und verantwortungsvolle Erwachsene zu werden. Die Ziele, die wir dabei anstreben, und die Wege, die wir einschlagen, basieren auf dem Schulgesetz und sind geprägt von unserem Selbstverständnis als Gymnasium und UNESCO-Projektschule
    

1.1    Allgemeinbildung

    
    Wir vermitteln Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die eine solide Grundlage für die weitere Ausbildung unserer Schülerinnen und Schüler in Studium und Beruf, sowie für ihre persönliche Lebensgestaltung in Familie und Gesellschaft bieten. Sie sollen dadurch befähigt werden, den Herausforderungen der modernen Welt gerecht zu werden. Dabei ist es unser Ziel, alle geistigen, musisch-künstlerischen und sportlichen Begabungen eines jeden jungen Menschen zu entdecken und zur Entfaltung zu bringen.

1.2.    Persönlichkeitsbildung und Werteerziehung

    
    Wesentliche Ziele sind die Vermittlung personaler und sozialer Kompetenzen. Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler zu selbst- und verantwortungsbewussten Persönlichkeiten erziehen, ihre sozialen Tugenden und Fähigkeiten ausbilden und ihre Leistungsbereitschaft, ihr soziales Engagement und ihre Selbstständigkeit stärken.

1.3.    Fördern und Fordern




Wir betrachten es als Herausforderung an unsere Schule, sowohl die besonders begabten Schülerinnen und Schüler als auch diejenigen mit Lernschwierigkeiten unterschiedlicher Art im Rahmen der gymnasialen Zielsetzung zu fördern und sich dabei an deren Bedürfnissen und an ihrem individuellen Entwicklungsstand zu orientieren.

 

1.4.    Kooperation auf allen Ebenen




2.    Entwicklungsbereiche

2.1.    Weitere Entwicklung der bisherigen Schwerpunkte

 

    2.1.1.    Unterricht

 Zielformulierung:

  • Vermittlung von Fähigkeiten, Kenntnissen und Fertigkeiten auf  angemessenem Niveau in den einzelnen Fachbereichen
  • Förderung der Schülerinnen und Schüler auf der intellektuellen, sozialen, emotionalen und methodischen Ebene
  • Pragmatischer Einsatz von Methoden und Medien
  • Kritisches Erproben innovativer und alternativer Unterrichtsmethoden
  • Berücksichtigung besonderer Begabungen und Schwächen


  •  Unterricht im Rahmen der Vorgaben des Schulgesetzes und der Lehrpläne
  • Pragmatischer Einsatz traditioneller und moderner Unterrichtsmethoden und Medien mit teilweise innovativen Elementen
  • Verbesserung der medientechnischen Rahmenbedingungen in Klassen- und Fachräumen (Tageslichtprojektoren, CD-Player, Beamer, Internetanschlüsse, usw.; neue Fachräume in Naturwissenschaften und Kunst)


  • Stärkere Individualisierung des Unterrichts durch verstärkte Berücksichtigung binnendifferenzierender Methoden (offene Formen, Gruppenarbeiten, Referate)
  • Verstärkung der Motivation durch stärkere Berücksichtigung schülerorientierterer Arbeitsweisen
  • Bessere Interessen- und Begabtenförderung durch Einrichtung von Schwerpunktklassen
  • Verstärkte Kooperation zwischen den Lehrkräften
  • Effektivere Nutzung von Vertretungsstunden
  • Entwicklung einer stärker praxisorientierten Aufgabenkultur


        

2.1.2.    Zusammenarbeit mit dem Elternhaus und der Schülerschaft / Erziehungsoffensive


Zielformulierung:

  • Mitverantwortliche Beteiligung an der Entwicklung von Schule
  • Gemeinsame Vermittlung von Werten sowie von Sekundärtugenden (wie Gemeinsinn, Verantwortungsbewusstsein, Rücksichtsnahme, Offenheit, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit, Leistungsbereitschaft)
  • Sensibilisierung der jungen Menschen für die sozialen und kulturellen Grundlagen der Gesellschaft
  •  Vermittlung des Wertes und der Notwendigkeit schulischer und gymnasialer Bildung
  • gemeinsame Anstrengungen zur weiteren Verbesserung des Schulklimas




  •  Beratung von Eltern auf Elternsprechtagen und bei besonderen Anlässen (z.B. Leistungsabfall oder Disziplinschwierigkeiten) auch nach direkter Einladung
  • Beratung von Schülern im Rahmen der Schülersprechtage
  • Zusammenarbeit mit Eltern
  1. auf Elternabenden
  2. bei Klassenfesten, Schulfesten und Projekttagen
  3. im Schulelternbeirat, Schulausschuss und Schulbuchausschuss
  4. bei Gesamtkonferenzen und Fachkonferenzen
  • Zusammenarbeit mit Schülern
  1. in der Planung und Durchführung von Schülerturnieren
  2. jährliche Durchführung eines SV-Seminars


  1. gezielte schriftliche Einladungen an Eltern zu Gesprächen über den Leistungsstand im Zusammenhang mit den Halbjahreszeugnissen
  2. verpflichtende schriftliche Mitteilungen an Eltern bei Fehlverhalten und häufig nicht erledigte Hausaufgaben
  3. Informationen und Anregungen an Eltern über Lernhilfen, zusätzliche Lektüren, Fachzeitschriften, interessante Angebote der Medien, Hilfen bei der Betreuung von Hausaufgaben
  • Entwicklung von Verhaltensregeln zur Lösung von innerschulischen Konflikten
  • Organisation und Durchführung von weiteren SV-Veranstaltungen
  • Zusammenarbeit mit Eltern beim Aufbau von Kontakten zur Berufswelt im Zusammenhang von Berufspraktika

 

2.1.3.    UNESCO-Arbeit


Zielformulierung:

  • Schärfung des Bewusstseins für globale Zusammenhänge und Einüben verantwortlichen globalen Handelns
  • Sensibilisierung zum nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen
  • Förderung des projektorientierten und fächerübergreifenden Lernens
  • Entwicklung  von Toleranz, Weltoffenheit und Empathie für Menschen der Dritten Welt
  • Bewusstseinsbildung zum Thema Menschenrechte
  • Kooperation mit unterschiedlichsten nationalen und internationalen Institutionen
  • Förderung der weltweiten Bildungsarbeit im Kampf gegen Armut und Unterdrückung
  • Zusammenarbeit im Netzwerk der UNESCO-Projektschulen (ups)
  • Teilnahme am jährlichen Treffen der deutschen UNESCO-Projektschulen
  • Ausstellungen zu UNESCO-Projekten, -Themen, -Stätten
  • Vorträge in der Schule
  • Projekte zu und Besuche von Stätten des UNESCO-Kulturerbes
  • Besuch der UNESCO-Zentrale in Paris durch UNESCO-AG
  • Bereitstellung von Materialien zu diversen UNESCO-Themen
  • Teilnahme an Workshops und Fortbildungen zu UNESCO-Themen
  • Förderung von Wasserprojekten in Brasilien
  • Zusammenarbeit mit den anderen 7 rheinland-pfälzischen ups-Schulen zu UNESCO-Themen (intensiver Austausch)
  • Teilnahme an gemeinsamen Veranstaltungen (peace-happening in Herxheim)
  • Gemeinsame Projektarbeit mit den rheinland-pfälzischen ups-Schulen
  • Treffen der rheinland-pfälzischen ups-Lehrkräfte mit polnischen ups-Lehrkräften (Erfahrungsaustausch)
  1. Nutzung von Erfahrungen im schulischen Umgang mit dem Thema Wasser
  2. Unterstützung von Projekten der Agenda 21 vor Ort
  3. Projekte mit unseren Partnerschulen in England, Frankreich und Polen


      

2.1.4.    ITG-Konzept


Zielformulierung:

  • Systematische Ausbildung im Gebrauch des Computers für alle Schülerinnen und Schüler
  • Kritischer Umgang mit den neuen Medien und der damit verbundenen Informationsfülle
  • Motivation von jungen Menschen im zweckorientierten Umgang mit dem Computer und mit moderner Technologie
  • Bereitstellung der aktuellen Computer Hardware und Software im schulischen Rahmen
  • Bereitstellung  von aktueller ITG Hardware und Software
  • Einstündige Computerkunde (epochal mit halber Klasse) bei veränderter Stundentafel in
  1. Klasse 5: Einführung in den Computer; Textverarbeitung; Nutzung des Internets (I)  - seit dem Schuljahr 2000/2001
  2. Klasse 6: Tabellenkalkulation; Nutzung des Internets (II); Präsentationsprogramme  - seit dem Schuljahr 2001/2002
  • Angebot weiterer ITG-Kurse für Schüler, Schülerinnen, Eltern, Lehrkräfte und sonstige Interessierte  - seit dem Schuljahr 2000/2001
  • Anwendungsbezogene Projekte in Computerkunde und ITG-Kursen (z.B. Auswertung der Umfragen zu Gewalt, zu Alkohol und Nikotin über EXCEL durch Klassen 6)
  • Bestandsaufnahme und Erfahrungsaustausch der ITG-Lehrkräfte am Ende des Schuljahres mit dem Ziel, Konzepte und Inhalte zu reflektieren und weiterzuentwickeln.


  • Weiterer Ausbau von Hardware und Software
  • Fortschreibung des ITG-Konzeptes in Klasse 7 u. 8
  • Schnupperkurse für interessierte Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 in Delphi (im Rahmen einer ZAG)
  • Intensive Information der Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 über das Fach Informatik


        

2.1.5.    Streitschlichtung

Zielformulierung:

  • Verbesserung der Atmosphäre im Umgang miteinander
  • Entwicklung einer gewaltfreien und auf Verständnis ausgerichteter Streitkultur, die von gewaltfreien Lösungen, Friedfertigkeit, Toleranz und Verständnis geprägt ist
  • Einbindung von Schülerinnen und Schülern in Konfliktlösungen
  • Entlastung/Befreiung  der Schulleitung und Lehrkräfte von kleinen/alltäglichen Konflikten
  • Stärkung des Verantwortungsbewusstseins und Selbstwertgefühls von Schülerinnen und Schülern
  • Entwicklung/Verbesserung der Sozialkompetenz
  • Förderung des Zusammenlebens in der Schulgemeinschaft
  • Verbesserte Akzeptanz von Konfliktlösungen


  • Verabschiedung des Streitschlichtungsprojektes in einer Gesamtkonferenz
  • Ausbildung von 7 Kollegen/Kolleginnen zu Streitschlichtungsmediatoren/-innen
  • Ausbildung der ersten 12 Streitschlichter/innen


  • Einrichtung des Streitschlichtungsangebots durch ausgebildete Schüler/innen
  • Vorstellung des Angebots bei Schüler- und Elternschaft
  • Betreuung der Streitschlichter/innen durch Mediatoren/-innen
  • Ausbildung weiterer Streitschlichter/-innen



 

 2.1.6.1.    Kooperation mit den Grundschulen


 Zielformulierung:

  • Organisation des Wechsels von der Grundschule zur gemeinsamen Orientierungsstufe
  • Pädagogische Ausgestaltung des Wechsels
  • Absprache der pädagogischen Arbeit zwischen den Schulen
  • Voneinander Lernen durch Erfahrungsaustausch


  • Informationsabende und Beratungsstunden für Lehrkräfte der Grundschule und Eltern zur gemeinsamen Orientierungsstufe
  • Koordination der pädagogischen Arbeit in gemeinsamen Besprechungen auf Ebene der Schulleitung und der Lehrkräfte
  • gelegentliche Hospitationen
  • neue Erziehungsoffensive in Zusammenarbeit mit Grundschulen und
  • weiterführenden Schulen (Initiative "Schulen arbeiten gemeinsam", Arbeitsgruppe "Werteerziehung")
  • verbesserter Informationsaustausch mit Lehrkräften der Grundschulen // Hilfen für Empfehlungspraxis durch die Orientierungsstufenleitung
  • Ausbau der  Hospitationen in Grundschulen und an weiterführenden Schulen

 2.1.6.2.    Kooperation mit der Geschwister-Scholl-Realschule in der gemeinsamen Orientierungsstufe


 Zielformulierung:

  • verlässliche Orientierung im dreigliedrigen Schulwesen
  • Aufschub der endgültigen Entscheidung über die Schullaufbahn bis zum Ende der Klasse 6


  • Intensive Beratung der Eltern
  • Differenziertes und standardisiertes Empfehlungsverfahren
  • Koordination und verstärkte Reflexion organisatorischer, inhaltlicher und methodischer Aspekte in gemeinsamen Besprechungen auf allen Ebenen und durch das Begleitprogramm 5
  • Organisatorische Verzahnung der beiden Schularten auf allen Ebenen
  1. gemeinsamer Unterricht von Kindern, die für die Realschule oder das Gymnasium empfohlen werden
  2. Einsatz von Lehrkräften der Realschule und des Gymnasiums in jeder Klasse
  3. Unterrichtung der Schülerinnen und Schüler in beiden Gebäuden
  4. abgesprochene Arbeitspläne
  • Gemeinsame Schulentwicklung in der Orientierungsstufe, (z.B. durch das erstellte Begleitprogramm für Klasse 5), u.a.
  1. fächerübergreifendes methodisches Training
  2. bewährte Trainingseinheiten aus Lions Quest


  • Entwicklung und Erprobung des Begleitprogramms für Klasse 6
  • Gezielte Vorbereitung der Schwerpunktsetzung
  • Weiterverfolgung der Empfehlung in der Sek. I
  • Diskussion der Vergleichbarkeit von Leistungsmessung und Leistungsbeurteilung (anlässlich der Parallelarbeiten)



 


  Zielformulierung


  • Rückmeldetreffen der früheren Klassenleiter 6 mit neuen Klassenleitern und Hauptfachlehrkräften


  • Vorbereitung und Beratung der Schülerinnen, Schüler, Eltern und Lehrkräfte bei der Schwerpunktbildung
  • Zusammenstellung der Schwerpunktklassen
  • Entwicklung und Erprobung der Arbeitspläne für Schwerpunktklassen

2.1.7.    Weiterführende Aktivitäten in den Fachbereichen


Zielformulierung:

  • Förderung besonderer Begabungen und Interessen
  • Identifikation mit der Schule
  • Gestaltung des Schulgebäudes
  • Förderung fächerübergreifenden Lernens


  • Arbeitsgemeinschaften
  • Austauschprogramme (England, Frankreich, Polen, USA u. Kanada)
  • Besuch von Museen, usw.
  • Besuch in Synagoge, Moschee und buddhistischem Tempel
  • Entwicklung eines zusätzlichen musischen Schwerpunktes: Einrichtung von Bläserklassen in der Orientierungsstufe
  • Exkursionen
  • Fortbildung im Bereich digitaler Fotografie und Film
  • Klassen- und Kursfahrten
  • Konzertveranstaltungen
  • Mappenberatung und -vorbereitung in Bildender Kunst
  • Organisation und Durchführung von Theater-, Opern- und Musicalbesuchen
  • Orientierungstage in Klasse 10
  • Schulgottesdienste
  • Schul- und Klassenfeste
  • Sportveranstaltungen (Sportfeste, Turniere, Wettbewerbe)
  • Theaterveranstaltungen
  • Unterrichtsbesuche / Vorträge von Fachleuten
  • Verschiedene Orchester, Ensembles (Bläser sowie Streicher) und Chöre
  • Wettbewerbe in verschiedenen Fachbereichen


    

2.2.    Neue Entwicklungsfelder zur Qualitätssteigerung im Schuljahr 2003/2004

 

Zielformulierung:

  • Erweiterung unseres Schulprofils im Bereich der Sek I (bei Erreichen einer Mindestzahl von 23 Anmeldungen pro Schwerpunktklasse)
  • Förderung spezieller Begabungen und Neigungen bei Verbindlichkeit der schulischen Empfehlung
  • Schwerpunktsetzung bei Wahrung der geforderten Sicherung der Allgemeinbildung
  • Erhöhung der Kontinuität des Unterrichts in den Schwerpunktfächern in Sek I und Sek II
  • Grundsätzliche Anbahnung von Leistungskursen in Schwerpunktfächern
  • Stärkung der Eigenverantwortlichkeit und Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler
  • Verstärkung der fächerübergreifenden Kooperation
  • Einbeziehung von Computer und neuen Medien in den Unterricht
  • Stärkere Einbeziehung des projektorientierten Arbeitens
  • Förderung innerschulischer Innovation in organisatorischer, inhaltlicher und methodischer Hinsicht

2.2.1.1.    Entwicklung eines mathematisch-naturwissenschaftlichen Schwerpunkts

 Zielformulierung:

  • Entwicklung einer verstärkten Experimentierkultur
  • Verstärkung des praxisnahen und anwendungsbezogenen Lehrens und  Lernens
  • Sichern/Vertiefung von Grundwissen und Grundfertigkeiten im mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht
  • Intensivere Nutzung der neuen Medien, besonders des Computers
  • Förderung mathematisch-naturwissenschaftlicher Nachwuchskräfte


  • Einrichtung je einer Schwerpunktklasse
  • "Mathematik/Naturwissenschaften" in den Klassen 7-10 mit veränderter Stundentafel (zweistündiger Aufstockung des Unterrichts in diesen Fächern bei einstündiger Kürzung des sprachlichen Unterrichts):
    • Klasse   7:  Physik (+2), Deutsch (-1)
    • Klasse   8:  Biologie (+1), Physik (+1), Mathematik (+1), Englisch (-1), Chemie (-1)
    • Klasse   9:  Mathematik (+1), Chemie (+1), Französisch/Latein (-1)
    • Klasse 10:  Chemie (+1), Informatik (+1) Musik (-1)
  • Vorbereitung des Schwerpunkts durch verpflichtenden ITG-Unterricht in den Klassen 5 und 6
  • zusätzliche freiwillige ITG-Kurse ab Klasse 7
  • Besuch eines Experimentierhauses als fester Teil des Schwerpunktunterrichts
  • Kooperation mit den Universitäten Siegen (Naturwissenschaften) und Koblenz (IT-Bereich)
  • Einrichtung einer Arbeitsgemeinschaft "Schüler experimentieren/Jugend forscht"
  • Offenes Lernen im Stationenbetrieb (unter Verwendung von elektronischen Hilfsmitteln)

              

            

2.2.1.2.    Entwicklung eines sprachlichen Schwerpunkts

Zielformulierung:

  • Besondere Förderung der Fremdsprachen an unserer UNESCO-Projektschule
  • Gezielte Förderung in den vier Grundfertigkeiten, insbesondere intensive Leseförderung
  • Förderung des kreativen mündlichen wie schriftlichen Sprachgebrauchs
  • Förderung des landeskundlichen Wissens
  • Verbesserung der kommunikativen Fähigkeiten (z.B. durch Rollenspiele, Drama)
  • Verbesserung der darstellerischen Fähigkeiten
  • Intensive Förderung von Medienkompetenzen


            

  • Einrichtung je einer Schwerpunktklasse "Sprachen" in den Klassen 7-10 mit veränderter Stundentafel (mit zweistündiger Aufstockung des Unterrichts in den Sprachen bei einstündiger Kürzung des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts):
    • Klasse   7:  Deutsch (+1), Französisch (+1), Mathematik (-1)
    • Klasse   8:  Englisch (+1), Französisch (+1), Mathematik (+1)
    • Chemie (-1), Sport (-1)
    • Klasse   9:  Englisch (+1), Projektstunde Sprachen (+1), Physik (-1)
    • Klasse 10:  Deutsch (+1), Französisch/Latein (+1), Mathematik (-1)
  • Vorbereitung des Schwerpunkts durch einstündige Aufstockung des Unterrichts in Deutsch (Klasse 5) und Englisch (Klasse 6)
  • Zusätzliche Exkursionen (z.B. Theater, Museen, Städtefahrten)
  • Verstärkte Nutzung der schulischen Bibliothek
  • phasenweise Einrichtung einer Schreibwerkstatt (Deutsch, Englisch)
  • Teilnahme an sprachlichen und literarischen Wettbewerben
  • Aufbau von Internetkontakten zu unseren internationalen Partnerschulen
  • Comeniusprojekte in den Fremdsprachen
  • Teilnahme am Projekt "Zeitung an der Schule"
  • Theaterarbeit
  • Nutzung neuer Medien bei Erstellung von Referaten, usw.
  • Intensivere Lektürearbeit (Literatur, Zeitung)
  • Verstärkter Einsatz von Fremdsprachenassistenten/-innen
  • Projekte zur Landeskunde
  • Einsatz neuer Arbeitsformen und Medien




2.2.2.    Vertretungsstunden


Zielformulierung:

  • Effektivere Gestaltung der Vertretungsstunden
  • Wiederholung von bereits Gelerntem
  • Motivation, sich in offener Form mit den Unterrichtsinhalten auseinander zu setzen
  • Eigenverantwortung und Selbstständigkeit bei der Wahl der Aufgabenthemen
  • Einüben von selbstständigem und selbsttätigem Arbeiten
  • Entlastung des Kollegiums
  • Nach Möglichkeit Bereitstellung von Arbeitsaufträgen durch Lehrkräfte, deren Abwesenheit frühzeitig bekannt ist.
  • Erstellung eines Aufgabenpools (für die Fachbereiche Mathematik, Englisch, Latein, Französisch, Deutsch, Erdkunde) als Angebot für die sinnvolle Nutzung in Vertretungsstunden im Rahmen von ZAGs für jede Klasse/Klassenstufe 5-10
  • Optimierung organisatorischer Bedingungen zur Durchführung von Pool-Vertretungsstunden.



2.2.3.    Studien- und Berufsberatung/ Betriebspraktikum  


Zielformulierung:

  • Hilfestellung bei der Studien- und Berufswahl
  • Vorbereitung der Jugendlichen auf ein etwaiges Studium und das
  • Arbeitsleben.
  • Gewinnung von Einblicken und Erfahrungen in der Berufs- und Wirtschaftswelt
  • Motivation für die Arbeit in der Schule


  • Besuch der Uni Mainz der Jahrgangsstufe 12 ( jährlich)
  • Berufswahlunterricht
  • Besuch des BIZ
  • Gespräche mit Vertretern der Wirtschaft (B.O.S.S.-Aktionstag)
  • Betriebsbesichtigungen im Rahmen von Exkursionen
  • Assessment-Center
  • GEVA-Eignungstest
  • Bewerberseminar


  • "Besuch des Studienmarktes" der Uni Siegen (im September)
  • Nutzung der "Rent-a-prof" -Angebote verschiedener Universitäten
  • Vorbereitung und Durchführung eines zweiwöchigen Berufspraktikums am Ende des laufenden Schuljahres für die MSS 11, dabei
  1. Entwicklung eines Konzeptes für ein Berufspraktikum für Jahrgangsstufe 11
  2. Aufbau von Kontakten mit Vertretern der Berufs- und Wirtschaftswelt
  3. Bereitstellung von bzw. Hilfe bei der Vermittlung von "Arbeitsstellen" aus einer breiten Palette von Lebensbereichen.
  4. Betreuung der Praktikanten durch Lehrkräfte der Jahrgangsstufe
  • weitere fachspezifische Aktivitäten ( z.B. Chemiekurse)

Fortschreibung des Qualitätsprogramms 2005

Entwicklungsbereiche












1 Neue Entwicklungsfelder zur Qualitätssteigerung im Schuljahr 2005/06

1.1 Unterricht
1.1.1 Individuellere Förderung von Schülerinnen und Schülern
1.1.1.1 Individuellere Förderung von Schülerinnen und Schülern in ihren Begabungen und Interessenschwerpunkten
1.1.1.2 Individuellere Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Leistungsdefiziten nicht kognitiven Ursprungs
1.1.1.3 Individuellere Förderung von Schülerinnen und Schülern mit sozialen Kompetenzen
1.1.2 Methodentraining in der MSS
2 Weitere Entwicklung der bisherigen Schwerpunkte im Schuljahr 2005/06

2.1 Erziehungsoffensive

2.2 UNESCO

2.3 ITG-Konzept

2.4 Streitschlichtung

2.5
2.5.1 Kooperation mit den Grundschulen
2.5.2 Kooperation mit der Geschwister-Scholl-Realschule in der gemeinsamen Orientierungsstufe
2.5.3

2.6 Bläserklasse

2.7 Schwerpunktklassen im mathematisch-maturwissenschaftlichen und sprachlichen Bereich

2.8 Vertretungsstunden

2.9 Betriebspraktikum











3 Evaluationsmethoden











4 Kurzinformation zum Entwicklungsstand der schuleigenen Arbeitspläne











5 Schulinterne Fortbildungsplanung

Fortschreibung des Qualitätsprogramms


Entwicklungsbereiche


1 Neue Entwicklungsfelder zur Qualitätssteigerung im Schuljahr 2005/2006

 

1.1 Unterricht


1.1.1 Individuellere Förderung von Schülerinnen und Schülern


        1. Individuellere Förderung von Schülerinnen und Schülern in ihren Begabungen und Interessensschwerpunkten


Zielformulierung:

  • Bewusstseinsbildung im Hinblick auf Begabtenförderung im Kollegium

  • Information des gesamten Kollegiums über Fördermöglichkeiten

  • Entwicklung weiterer schulischer Fördermöglichkeiten

  • Verbesserung der Diagnose- und Beratungskompetenz der Lehrkräfte


  • Einrichtung einer Arbeitsgruppe, die weitere Fördermöglichkeiten entwickelt

  • Fortbildung zum Thema Begabten- und Interessenförderung

  • Entwurf und Erprobung individueller Förderpläne im besonderen Einzelfall

  • Stärkere Integration Hochbegabter mit sozialen Problemen



        1. Individuellere Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Leistungsdefiziten nicht kognitiven Ursprungs


Zielformulierung:

  • Systematische Erfassung bestehender Fördermöglichkeiten

  • Information des gesamten Kollegiums über Fördermöglichkeiten

  • Entwicklung weiterer innerschulischer Fördermöglichkeiten

  • Für Schüler/-innen mit schwierigem sozialen Hintergrund

  • Für Schüler/-innen mit Migrationshintergrund

    • Verbesserung der Diagnose- und Beratungskompetenz der Lehrkräfte


    • Erstellung eines Katalogs konkreter Fördermöglichkeiten

    • Aufbau einer Adressdatei mit Nachhilfeangeboten

    • Sensibilisierung für das Thema Schulabsentismus

    • Einzelfortbildung von Lehrkräften zu speziellen Problemfeldern

    • Förderung von Schülerinnen und Schülern mit LRS-Schwäche im Rahmen einer ZAG

    • Ermutigung von Schülerinnen und Schülern durch Attestierung besonderer schulisch interessanter Fähigkeiten (z.B. zusätzliche Fremdsprachenkenntnisse)


        1. Individuellere Förderung von Schülerinnen und Schülern mit sozialen Kompetenzen


Zielformulierung:

  • stärkere Wahrnehmung von sozialen Kompetenzen und Leistungen

  • systematischere Anerkennung solcher Leistungen


  • Entwicklung weiterer Anerkennungsmöglichkeiten



1.1.2 Methodentraining in der MSS


Zielformulierung:

  • Fähigkeit, das Methodenrepertoire selbstständig anzuwenden

  • Fähigkeit zur Teamarbeit

  • Fähigkeit, richtig zu zitieren

  • Fähigkeit, sich verbal und nonverbal zu präsentieren

  • Fähigkeit, sich angemessen mündlich und schriftlich auszudrücken

  • Fähigkeit, frei vor einer Gruppe zu sprechen

  • Fähigkeit, Rede- und Präsentationstechniken angemessen anzuwenden

  • Fähigkeit, überzeugend zu argumentieren und angemessen zu diskutieren

    • Vermittlung von praktischen und pragmatischen Kompetenzen im methodischen Bereich zur Effizienzsteigerung von individuellem Lernen


    • Entwicklung eines fächerübergreifenden Methodencurriculums in der Oberstufe im Hinblick auf die im Abitur und Studium erforderlichen methodischen Kenntnisse

    • Durchführung von drei Projekttagen zum Methodentraining zu Beginn der MSS 11 (vor den Herbstferien) in 8 Stationen:

  • Vorbereitung von schriftlichen und mündlichen Prüfungssituationen

  • Erstellen einer Facharbeit/Besondere Lernleistung

  • Erstellen eines Protokolls

  • Konzeption und Präsentation von Referaten

  • Präsentationstechniken

  • Bibliotheks-Training

  • Internet-Training

  • Rhetorik/Kommunikation

    • Bereitstellung von Anwendungsmöglichkeiten der erworbenen Methodenkompetenzen durch jede Lehrkraft

    • Erwerb eines Methodenzertifikats im Verlauf der MSS nach festgelegten Leistungsvorgaben, das dem Abiturzeugnis beigelegt wird

    • Möglichkeit, einen Nachweis durch die Präsentation des Betriebspraktikums zu erhalten





2 Weitere Entwicklung der bisherigen Schwerpunkte im

Schuljahr 2005/2006



2.1 Erziehungsoffensive


    • Verbesserung der Organisation des Projekts (besonders im Bereich Termine und Einladungen)

    • Fertigstellung des Wertekatalogs als Rahmen für alle Schulen

    • Verstärkte Umsetzung der Werteerziehung an der eigenen Schule in Zusammenarbeit mit allen Lehrkräften, Schülern und Eltern. Einzelne Ziele sind:

    • Reduzierung des Mülls auf dem Schulhof und im Schulgebäude

    • bessere Einhaltung von Schulregeln

    • friedfertigerer Umgang auf dem Schulhof (u.a. durch Streitschlichterprogramm)

    • höflicherer Umgang mit Mitschülern, Lehrkräften und Schulbediensteten

    • schonenderer Umgang mit Schuleigentum und dem Eigentum von Mitschülern

    • Erhöhung der Leistungsbereitschaft in der Schülerschaft

    • Wahrung der Reziprozität durch die Lehrkräfte (in Sprache und Verhalten)



2.2 UNESCO


    • Verstärkte Einbindung der UNESCO-Arbeit in den Unterricht und Schulalltag
      Verknüpfung/Verzahnung der (schon durchgeführten) UNESCO-relevanten Unterrichtsthemen mit der UNESCO-AG / Austausch von Unterrichtsmaterialien

    • Verstärkte Aktivitäten im Sinne der Agenda 21 (z.B. Solaranlage)

    • Erstellung eines Vertretungsordners mit UNESCO-relevanten Themen

    • Informationsstand mit div. Präsentationen am Kreisheimattag in Daaden



2.3 ITG-Konzept


    • Durchführung von PC-Kursen (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentations-Software) in Mittel- und Oberstufe im Rahmen von PES und mit eigenen Lehrkräften

    • Angebot einer Astronomie-AG mit Schwerpunkt Computertechnik

    • Aus- und Umbau des Gymnastikraumes zu einem PC-Raum



2.4 Streitschlichtung


    • Vorstellung des Angebots in den Klassen 7

    • Vorstellung des Angebots bei der Elternschaft während der Einführung der neuen Klassen 5

    • Vorstellung bei neuen Kolleginnen und Kollegen

    • Erfahrungsaustausch und neue Anregungen mit Streitschlichtern anderer Schulen aus der Umgebung

    • Stärkere Verankerung der Streitschlichtung in Lehrer- und Schülerschaft

    • Vorstellung des Streitschlichterkonzeptes bei neuen Kolleginnen/Kollegen

 

 

 

2.5.1 Kooperation mit den Grundschulen


    • Jährliche Informationsveranstaltung für Grundschullehrkräfte der Klassen 3 und 4

    • Verstärkte gegenseitige Hospitationen

    • Einrichtung neuer Arbeitskreise von GS und WS Lehrkräften im Bereich Mathematik und Deutsch


2.5.2 Kooperation mit der Geschwister-Scholl-Realschule in der gemeinsamen Orientierungsstufe


    • Verstärkte Anstrengungen bei der Vorbereitung der Schwerpunktsetzung im sprachlichen Bereich (vgl. Punkt 1.2)

    • Einbau weiterer Lions-Quest Elemente in das Begleitprogramm besonders der Klasse 6

    • Stärkere Verschränkung der Arbeit in einzelnen Fachbereichen besonders im methodischen Bereich

    • Systematisierung der Arbeit der Fachkonferenzen Orientierungsstufe durch Anlegen eines Konferenzordners

    • Weitere Reduzierung des Unterrichtsausfalls in der Orientierungsstufe durch abgestimmte Terminplanung

    • Abstimmung der beiden Schulen im Bereich Mahnbriefe und Sanktionen


    • Hospitationsmöglichkeiten in LK-Kursen der MSS 11 für Schüler/-innen mit Empfehlung durch Koordination der Schulleitung

    • Methodentraining in der MSS 11 (Rhetorik, Kommunikationstraining, MindMapping, Protokollführung, etc.)

    • Information der Lehrkräfte der abgebenden Schulen über die MSS 11

 

2.6 Bläserklasse


    • Einrichtung einer zweiten Bläserklasse im Schuljahr 2005/2006 und weiterer Bläserklassen in den folgenden Schuljahren im Wechsel mit der Geschwister-Scholl-Realschule

    • Optimierung der Kontakte im Vorfeld der Einrichtung

    • Hospitationsmöglichkeiten von interessierten Schüler/-innen nach Absprache im Einzelfall

 

2.7 Schwerpunktklassen im mathematisch-naturwissenschaft-lichen und sprachlichen Bereich:


    • Optimierung der Beratungskompetenz durch Lehrkräfte

    • stärkere Betonung der Interessenförderung in Auswahlverfahren und Elterninformation

    • Individuellere und treffendere Einschätzung der Begabungen und Interessen
      eines Schülers / einer Schülerin durch eine gezielte Befragung im Vorfeld der Empfehlung

    • Stärkere Berücksichtigung der sozialen Bindungen beim Auswahlverfahren

    • Schwerpunktbezogene Aktivitäten/Projekte im Vorfeld der Empfehlung

    • Entkräftung des Arguments der frühen Spezialisierung / Angebot an Stützkursen in Fächern mit Stundenreduzierung

    • Optimierung des Empfehlungsverfahrens und Auswahlverfahrens

    • Hinarbeit auf ausgewogene geschlechtspezifische Zusammensetzung

    • Verstärkter Einsatz des Computers für schulische Themen

    • Einrichtung von weiteren Arbeitsgemeinschaften

 

2.8 Vertretungsstunden


    • Ausdehnung auf andere Fächer und Bereiche (D, F, G, BI, UNESCO)

    • Anlegen eines Aufgabenpools in Erdkunde/ Klasse 9

    • Optimierung des Aufgabenpools / verstärkte Einbindung wiederholender Aufgaben aus dem Vorjahr/Ergänzung zusätzlicher Lösungsschritte in M

    • Anlegen eines Vertretungshefters durch jeden Schüler zum Sammeln der erledigten Aufgaben (Klassenschrank!)

    • Einhaltung der Vorgabe, keine Bearbeitung von Hausaufgaben in Vertretungs-stunden zuzulassen

    • Zusätzliche Bereitstellung von Lösungsblättern in Form laminierter Seiten und Folien

    • Deponierung je eines Vertretungsordner-Exemplars pro Fach im Lehrerzimmer

    • Deponierung von Atlanten in den jeweiligen Klassenschränken

    • Verstärkte Bereitstellung von Arbeitsaufträgen durch abwesende Lehrkräfte auch für die MSS

    • Evaluation des Vertretungsstunden-Konzeptes

 

2.9 Betriebspraktikum


    • Präsentation des Betriebpraktikums durch 9 Schülerinnen und Schüler am Kreisheimattag in Daaden

    • Systematische Evaluation des Betriebspraktikums durch anonyme Befragung von Schülern und Firmen zwecks Ergebnisüberprüfung und Auswertung des Praktikums in einer AG (Evtl. Verzahnung im Fach Deutsch oder Sozialkunde zwecks Auswertung der Berichtshefte)

    • Extern organisiertes Assessment-Center für Schüler/-innen der MSS 12 und 13 auf freiwilliger Basis


3 Evaluationsmethoden


Mögliche Formen der Evaluation sind:

    • Evaluation durch Aufzeichnungen (z.B. Notizen, Protokolle) und deren Auswertung.

    • Evaluation durch Tests unterschiedlicher Art

    • Evaluation durch Beobachtungen:

  • Selbstbeobachtung der Lehrkraft und Reflexion der Erfahrungen gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen

  • Beobachtung von Schüleraktionen und Schülerverhalten durch die Lehrkraft (z.B. bei methodisch-didaktischen Veränderungen)

    • Evaluation durch Befragung von Schülerinnen und Schülern und/oder Lehrerinnen und Lehrern.

    • Evaluation durch statistische Auswertung von Daten


4 Kurzinformation zum Entwicklungsstand der schuleigenen Arbeitspläne


    • Die Fachbereiche D, E, M, BI, CH und PH entwickeln auf der Grundlage der Bildungsstandards- unter Zuhilfenahme der Erwartungshorizonte und der Lehrpläne- ihre schuleigenen Arbeitspläne

    • Alle anderen Fachbereiche entwickeln auf der Grundlage der bestehenden Lehrpläne ihre schuleigenen Arbeitspläne

    • In allen Arbeitsplänen werden die im Schreiben des MBFJ vom 4.3.05 erwähnten Eckwerte berücksichtigt.

    • Die Abgrenzung von Stoffverteilungsplänen wird durch die Angabe von Schwerpunktthemen deutlich. In den nächsten Monaten werden die einzelnen Schwerpunktthemen von den jeweiligen Fachkonferenzen ausgearbeitet.

    • Das Anlegen eines Pools an Fördermaterialien soll die individuelle Förderung ermöglichen.

    • Anhang: Entwicklungsstand der erarbeiteten Arbeitspläne der Fachkonferenzen

(exemplarisch wird jeweils ein Arbeitsplan eines Jahrganges zugesandt)



5 Schulinterne Fortbildungsplanung


    • IT-Schulung der Lehrkräfte

    • UNESCO-Fahrt

    • Werteerziehung

    • Effektives Lernen

    • MN +M: Exkursionen zum Mathematicum usw.

Fortschreibung des Qualitätsprogramms 2007

Entwicklungsbereiche











1 Neue Entwicklungsfelder zur Qualitätssteigerung im Schuljahr 2007/2008

1.1 Leseförderung

1.2 Streicherklasse

1.3 Schulhofgestaltung











2 Die bisherigen Schwerpunkte werden im Schuljahr 2007/2008 weiter entwickelt. Hier im Besonderen aufgeführt:

2.1 ITG-Konzept











3 Evaluationsmethoden











4 Kurzinformation zum Entwicklungsstand der schuleigenen Arbeitspläne











5 Schulinterne Fortbildungsplanung

Fortschreibung des Qualitätsprogramms


Entwicklungsbereiche


1 Neue Entwicklungsfelder zur Qualitätssteigerung im Schuljahr 2007/2008

 

1.1 Leseförderung


Zielformulierung:

  • Steigerung von Lesekompetenz und Leseinteresse

  • Entwicklung weiterer schulischer Fördermöglichkeiten und deren Einbindung in das Gesamtkonzept

  • Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Begabungen und Interessen im Bereich Lesen/Schreiben

  • Förderung von Schülerinnen und Schülern zur Behebung von Defiziten nicht kognitiven Ursprungs im Bereich Lesen


  • Ausrichtung fächerübergreifender Projekte und Veranstaltungen

  • Verstärkte Einbindung der Schulbibliothek bei Veranstaltungen im Zusammenhang mit der Leseförderung

  • Angebot von Sprecherziehungskursen zur Verbesserung des Vorlesens


  • stärkerer Einbezug der Schulbibliothek in den unterrichtlichen Alltag

  • Förderung von Migrantenkindern und Kindern mit Lesedefiziten nicht kognitiven Ursprungs in der Orientierungsstufe

  • Gezielte Angebote zur Leseförderung für Jungen

  • Rekrutierung von weiteren LeseScouts aus der Sek I


 

 

    1. Streicherklasse


Zielformulierung:

  • besonders praxisorientierter Musikunterricht

  • Förderung von Sozialkompetenz und Persönlichkeitsbildung

  • Förderung von zielstrebigem und ausdauerndem Lernverhalten

  • Erkennen und Fördern musikalischer Begabung

  • Heranführen an das Instrumentalspiel und die aktive Teilhabe an Musikkultur

  • Nachwuchsförderung für die Schulorchester


  • Lehrerfortbildung zur Streicherklassenmethodik (Ochsenhausen, Heidelberg)

  • Hospitation bei anderen Streicherklassen (Siegen, Roth an der Roth)

  • Beschaffung von geeigneten Instrumenten nach vorheriger Eltern-Information

  • Schüler- und Elterninformation / Werbung für das Projekt

  • Langfristig angelegte Kooperation mit der Philharmonie Südwestfalen

  • Auslosen der Bewerber für die Streicherklasse (36 Anmeldungen/30 Plätze)

  • Verteilen der Instrumente auf die Schüler nach Erst- und Zweitwunsch

  • Information und Beschaffung von Lehrmaterialien

  • Fund-Raising, u.a. Kooperation mit der Deutschen Bank Betzdorf (Initiative plus), Sparkasse Altenkirchen, Aktionsgemeinde Betzdorf, IHK, Wirtschaftsjunioren Westerwald, private Spenden von Instrumenten

  • Erprobung des Lehrmaterials und der Methodik im Rahmen der bestehenden Streicher-AG

  • Umbau des Instrumentenlagerraums


  • detaillierte Ausarbeitung eines streicherklassenspezifischen Curriculums

  • Planung und Durchführung von Probenfreizeiten im Rahmen der Unterstufen-Klassenfahrt

  • Mitwirkung der Klasse beim Weihnachtskonzert 2007 und den folgenden Veranstaltungen

  • Patenschaft mit Streichern der Philharmonie Südwestfalen


    1. Schulhofgestaltung


Zielformulierung:

  • Neugestaltung des bisherigen Schulhofs

  • Erweiterung des Schulhofs und des Spielangebots

  • Naturerfahrung und naturnahe Schulhofgestaltung

  • Neuorganisation des Parkplatzangebots

  • Besondere Lernorte in der näheren Schulnatur


  • Wiederherstellung und Erweiterung der PKW-Parkplätze

  • Wiederherstellung bzw. Verlegung der Mofa-Parkplätze

  • Errichtung weiterer Sitzgruppen

  • Aufstellung weiterer Tischtennisplatten

  • Erneuerung der UNESCO-Aufmalung

  • Hofdiensteinteilung der Klassen



  • Kauf von Sportgeräten für die Pausen

  • Einrichtung eines Ausleihdienstes

  • Markierung eines Parcours für Mofafahrer

  • Einzäunen des Spielschulhofs

  • Anlegen einer Hainbuchenhecke

  • Aufstellen einer ZDF-Torwand

  • (Anlegen eines Schulgartens im Rahmen einer Schulgarten-AG)

  • (Anlegen eines Naturlehrpfads im Rahmen einer Schulgarten-AG)

  • Markierung von Kleinspielfeldern



  1. Die bisherigen Schwerpunkte werden im Schuljahr 2007/2008 weiter entwickelt. Hier im Besonderen aufgeführt:


    1. ITG-Konzept

Das Wahlfach Informatik wird im nächsten Schuljahr in der Jahrgangsstufe 9 eingeführt.



  1. Evaluationsmethoden

Mögliche Formen der Evaluation sind:

    • Evaluation durch Aufzeichnungen (z.B. Notizen, Protokolle) und deren Auswertung.

    • Evaluation durch Tests unterschiedlicher Art

    • Evaluation durch Beobachtungen:

  • Selbstbeobachtung der Lehrkraft und Reflexion der Erfahrungen gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen

  • Beobachtung von Schüleraktionen und Schülerverhalten durch die Lehrkraft (z.B. bei methodisch-didaktischen Veränderungen)

    • Evaluation durch Befragung von Schülerinnen und Schülern und/oder Lehrerinnen und Lehrern.

    • Evaluation durch statistische Auswertung von Daten


  1. Kurzinformation zum Entwicklungsstand der schuleigenen Arbeitspläne

    • Die Fachbereiche D, E, M, BI, CH und PH entwickeln auf der Grundlage der Bildungsstandards- unter Zuhilfenahme der Erwartungshorizonte und der Lehrpläne- ihre schuleigenen Arbeitspläne

    • Alle anderen Fachbereiche entwickeln auf der Grundlage der bestehenden Lehrpläne ihre schuleigenen Arbeitspläne

    • In allen Arbeitsplänen werden die im Schreiben des MBFJ vom 4.3.05 erwähnten Eckwerte berücksichtigt.

    • Die Abgrenzung von Stoffverteilungsplänen wird durch die Angabe von Schwerpunktthemen deutlich.

    • Das Anlegen eines Pools an Fördermaterialien soll die individuelle Förderung ermöglichen.

    • Wesentliche Vorhaben aus dem Qualitätsprogramm werden berücksichtigt.

    • Fächerübergreifendes Arbeiten wird gezielt eingeplant.

    • Anhang: Der Entwicklungsstand des erarbeiteten Arbeitsplans der Fachkonferenz Mathematik wird exemplarisch für die Arbeit in den Fachkonferenzen zugesandt


5. Schulinterne Fortbildungsplanung

    • Informationen zu den Bildungsstandards durch Fachkräfte des PZ

    • Informationen zu den Arbeitsplänen durch externe Fachkräfte

    • IT-Schulung der Lehrkräfte

Fortschreibung des Qualitätsprogramms 2009

Fortschreibung des Qualitätsprogramms


Entwicklungsbereiche


1 Neues Entwicklungsfeld zur Qualitätssteigerung in den Schuljahren 2009/10 und 2010/11

 

1.1 Die Fachkonferenzen im Prozess der Schul- und Unterrichtsentwicklung


Zielformulierung:


  • Weitere Verbesserungen der Fachkonferenzarbeit

  • Optimierung der Verwaltung der Haushaltsmittel

  • Verstärkte Mitarbeit bei der Erstellung des Qualitätsprogramms und des Evaluationsberichts

  • Fortschreibung schulinterner Arbeitspläne und Umsetzung der Bildungsstandards

  • Erstellen der Parallelarbeiten und systematische Auseinandersetzung mit den Aufgaben von VERA




  • Fachkonferenz zur Verteilung der Finanzen im Mai eines jeden Jahres

  • Fortschreibung der Arbeitspläne

  • Ausgabe der zur Verfügung gestellten Mittel in Eigenverantwortung durch den Fachkonferenzvorsitzenden nach Absprache mit der Fachkonferenz

  • Themenschwerpunkte der Fachkonferenzen:

    • Leseförderung

    • Sichten neuer Lehrwerke

    • Vorbereitung von Projekten, Projekttagen, etc.

    • Vertretungsordner anlegen bzw. aktualisieren

    • Beschäftigung mit Lehrplänen in der Grundschule

    • Ordnung in den Fachräumen schaffen

    • Mitarbeit bei der Erstellung der Chronik

    • Austausch von Klassenarbeiten

    • Fortschreibung der Arbeitspläne nach verabredeten Kriterien

    • Einladung der regionalen Fachberater

    • Erstellung der Parallelarbeiten mit Festlegung der Themen und des Bewertungsschemas

    • Einbezug der Aufgaben von VERA 8 in den Unterricht




Optimierung der Arbeit in der Fachkonferenz

  • Erstellen eines Fachkonferenz-Ordners nach Stichwortliste (s. Anhang)

  • Fortschreibung der Arbeitspläne

  • Absprachen über Inhalte, Lernziele bzw. Kompetenzen, Bewertungskriterien









2. Die bisherigen Schwerpunkte werden in den Schuljahren 2009/10 und 2010/11 weiter entwickelt.

Hier im Besonderen aufgeführt:


    1. Leseförderung

  • Renovierung und Umgestaltung der Schulbibliothek, u. a.

  • Verbesserung der Informations-, Arbeits- und Kommunikationsfunktion der

Bibliothek

Hörbücher

  • Einrichten einer Audio-Ecke für die individuelle Rezeption von Hörbüchern

  • gezieltes Aussortieren von Altbeständen und unattraktiven Angeboten mit dem Ziel

einer Verbesserung der Ausleihattraktivität

  • Anschaffung von Präsentationsmöbeln zur verstärkten Bewerbung von

Leseaktionen und zur Präsentation von Neuanschaffungen und Themenblöcken

  • Durchführung eines Sponsorenlesens zur zusätzlichen Mittelbeschaffung für die Bibliotheksgestaltung

  • Weiterentwicklung und Systematisierung des Konzepts der Bibliothekseinführung für die Klassenstufen 5/ 7/ 11 im Sinne eines Spiralcurriculums


    1. Schulhofgestaltung

  • Kauf von Sportgeräten für die Pausen

  • Anlegen einer Hainbuchenhecke

  • Aufstellen einer Torwand

  • Anlegen eines Naturlehrpfads im Rahmen einer Schulgarten-AG

  • Markierung von Kleinspielfeldern


    1. ITG-Konzept

  • Anbindung sämtlicher Räume der Schule ans Schulnetz.

  • Computer und Beamer in jeden Raum.

  • Informatikraum 3: Einrichtung von 30 Arbeitsplätzen und Freigabe für alle Fachbereiche nach Einweisung der Lehrkräfte

  • Nutzung eines Internet-Servers für

    • Bereitstellung von Unterrichtsmaterialien im Internet

    • zeitnahe Bereitstellung von Unterrichtsprotokollen

  • Informatikraum 4: mittelfristige Einrichtung von ebenfalls 30 Arbeitsplätzen

  • Testweise Einrichtung mehrerer SmartBoards (mit Wii Geräten)

  • Schulkalender online (Passwort geschützt)

  • Bibliotheksrecherche mit dem Computer

  • Zeugnisdruck mit Magellan und Eingabe aller Noten auch zu Hause






    1. UNESCO-Arbeit


MSS in die Unesco-Arbeit

  • Verstärkter Einsatz der AG-Mitglieder als Multiplikatoren

  • Weiterer Ausbau der Zusammenarbeit im regionalen Netz der rlp-Unesco-Schulen im


    1. Methodentraining in der MSS


  • Beibehaltung und Vertiefung der Feedbackrunden (evt. Fragebogen für die MSS 13)

  • Flexible Handhabung des Themas VII in enger Absprache mit dem jeweils an den Prüfungen beteiligten Kollegen bei der Durchführung als Projekttag oder im Unterricht

  • Erstellung und Ausgabe eines Ordners mit sämtlichen Materialien des MT an alle Schüler und Lehrer

  • Vorbereitendes freiwilliges Trainingsangebot zur Technik der Power-Point-Präsentation an einem Nachmittag vor Beginn des MT

  • Vorplanungen zu einer möglichen Ausweitung des MT auf die Sekundarstufe I



  1. Evaluationsmethoden

Mögliche Formen der Evaluation sind:


    • Evaluation durch Aufzeichnungen (z.B. Notizen, Protokolle) und deren Auswertung.

    • Evaluation durch Tests unterschiedlicher Art

    • Evaluation durch Beobachtungen:

  • Selbstbeobachtung der Lehrkraft und Reflexion der Erfahrungen gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen

  • Beobachtung von Schüleraktionen und Schülerverhalten durch die Lehrkraft (z.B. bei methodisch-didaktischen Veränderungen)

    • Evaluation durch Befragung von Schülerinnen und Schülern und/oder Lehrerinnen und Lehrern.

    • Evaluation durch statistische Auswertung von Daten


  1. Kurzinformation zum Entwicklungsstand der schuleigenen Arbeitspläne


    • Die Fachbereiche D, E, M, BI, CH und PH entwickeln auf der Grundlage der Bildungsstandards- unter Zuhilfenahme der Erwartungshorizonte und der Lehrpläne- ihre schuleigenen Arbeitspläne

    • Alle anderen Fachbereiche entwickeln auf der Grundlage der bestehenden Lehrpläne ihre schuleigenen Arbeitspläne

    • In allen Arbeitsplänen werden die im Schreiben des MBFJ vom 4.3.05 erwähnten Eckwerte berücksichtigt.

    • Die Abgrenzung von Stoffverteilungsplänen wird durch die Angabe von Schwerpunktthemen deutlich.

    • Das Anlegen eines Pools an Fördermaterialien soll die individuelle Förderung ermöglichen.

    • Wesentliche Vorhaben aus dem Qualitätsprogramm werden berücksichtigt.

    • Fächerübergreifendes Arbeiten wird gezielt eingeplant.


        1. Schulinterne Fortbildungsplanung


    • Informationen zu Thema Individuelle Förderung durch externe Fachkräfte

    • Informationen zu den Arbeitsplänen durch externe Fachkräfte

    • IT-Schulung der Lehrkräfte